Die Zukunft der Hausgeräte ist vernetzt und smart!

 

Begriffe wie Smart Grid, smarte Hausgeräte oder Hausvernetzung sind auch in der Hausgerätebranche aktuelle Themen.

 

Im Rahmen des intelligenten Stromnetzes, dem Smart Grid, werden Strompreise angeboten, die im Tagesverlauf variieren. Smart Grid-fähige Hausgeräte können automatisch zu einer Zeit gestartet werden, wenn der Strom zu günstigen Preisen im Netz verfügbar ist.

 

 

 

Mit dem beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie muss der Anteil regenerativer Energien enorm zunehmen. Das Problem hierbei ist der Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze. Es nützt nämlich sehr wenig, wenn beispielsweise 90 von 100 installierten Windkraftanlagen stillstehen, nur weil kein regionaler Bedarf für den gewonnenen Strom vorhanden ist. Es geht um einen ständigen Ausgleich von Lastnachfrage und Leistungsangebot. Die Erfassung der aktuellen Netzsituation wird somit unvermeidlich, um intelligent das Netz zu nutzen und zu steuern.

 

Das setzt entsprechende Infrastrukturen und intelligente Verarbeitung der Informationen voraus. Smart Meter können hierbei in Zukunft wertvolle Messdaten liefern.

 

Für den Verbraucher ergeben sich durch eine smarte Vernetzung viele Vorteile, wie beispielsweise die Optimierung der Verbrauchsprofile und deren Prognose, und vor allem eine effektive Möglichkeit, die Stromrechnung zu reduzieren.

 

Smart Meter ermöglichen verschiedene Tarife je nach Tageszeit zu nutzen und damit durch Verlegung des Verbrauchs günstiger Strom einzukaufen.

 

Am Beispiel einer Geschirrspülmaschine wird deutlich, dass diese Technologie Sinn macht und Strom und Geld gespart werden kann. Bei der Geschirrspüllmaschine kommt es nicht so sehr darauf an, wann die Maschine läuft. So kann sie voll beladen sein und wenn nachts oder am frühen Nachmittag der Strom günstig ist, schaltet sich das Gerät automatisch ein, wenn via Smart Grid vom Stromanbieter das entsprechnende Tarifsignal gesendet wird.

 

Gleiches ist bei einer Waschmaschine, einem Wäschetrockner oder einem Gefriergerät denkbar. (Kältereserven bei günstigem Strom aufbauen).

Das Angebot an "smarten" Hausgeräten steigt kontinuierlich.

 

 

Hausvernetzung

Unter Hausvernetzung versteht man vereinfacht gesagt die Integration der Hausgeräte in bestehende oder geplante Hausbussysteme.


Wie lange braucht der Auflauf? Welche Temperatur ist am Weinlagerschrank eingestellt? Diese und viele andere Informationen können Sie per Knopfdruck zentral kontrollieren. Über einen Systemintegrator lassen sich die vernetzten Hausgeräte in andere Hausbussysteme einbinden. Mit einem Bussystem steuern und verwalten Sie ihre gesamte Haustechnik, z.B. Heizung, Klimaanlage und Licht in allen Räumen.


Wie funktioniert das?
Voraussetzung sind kommunikationsfähige Hausgeräte, die untereinander mit der Powerline-Technologie vernetzt sind. Mit einem Gateway lassen sich diese in andere Hausbussysteme integrieren. Für die Kontrolle und Steuerung der Geräte können Sie einen im Haus befindlichen PC oder ein zentrales Bedienpanel nutzen.